Die Gerbera – wunderschöne Zimmerpflanze und Schnittblume

März 15th, 2013 by textguru

Wissenswertes über die Blume mit dem schönen großen Blütenkopf

Gerbera ZimmerpflanzenDie Gerbera sind ganz außergewöhnliche Pflanzen. Sie haben statt einem deutschen und einem lateinischen, nur einen einzigen Namen und machen diesen für ihre Pflanzengattung, sowie ihre gesamte Züchtung geltend. Kenner unterteilen die Gerbera in viele verschiedene Arten. Schätzungsweise in 30 Stück. Sie alle blühen in vielen aufeinander folgenden Jahren. Blumen dieser Art sind, mit einer einzigen Ausnahme, nicht winterhart, vertragen also keinen Frost. Ihre Blätter sind auffallend groß und können kleine Härchen aufweisen, müssen es aber nicht. Der Rand eines Blattes präsentiert sich in aller Regel leicht zackig bis Säge-förmig. Gerbera sind in fast allen Farben erhältlich. Es gibt leuchtend Gelbe, zart Violette, kräftig Rote und cremig Weiße. Sogar mehrfarbige Züchtungen sind keine Seltenheit. Blaue Gerbera gibt es nicht. Als Herkunftsländer gelten das heiße Afrika, das exotische Madagaskar und Asien. Blütezeit ist in der warmen Jahreshälfte von Anfang April bis Ende September.

Gewusst wie – Gerbera Zimmerpflanzen richtig pflegen

Gerbera, die als Zimmerpflanzen angeschafft wurden, brauchen einen Stellplatz mit möglichst viel Sonnenschein. Das liegt an ihrer afrikanischen Herkunft. Auch wollen sie regelmäßig gegossen werden. Die Erde im Topf einer Gerbera sollte darum immer mäßig feucht sein. Von großer Wichtigkeit sind auch die Temperaturen am Stellplatz einer gesund wachsenden Gerbera-Pflanze. Im Sommer sind Temperaturen von 20 Grad und mehr empfehlenswert. In der Winterzeit eignen sich eine Raumtemperatur von ca. 15 Grad am Besten. Düngen kann man am besten während der Wachstumsphase. Übrigens: Bei guter Pflege wird eine Gerbera so um die 30 Zentimeter groß und verwöhnt den Besitzer mit leuchtender Blütenpracht.

Schönheit in der Vase – Die Gerbera als unkomplizierte Schnittblumen

Gerbera werden häufig auch als Schnittblumen angeboten. Einzeln oder in Kombination mit anderen Blumen in einem schönen Blumenstrauß machen sie eine Menge her. Ganz allgemein ist eine geschnittene Gerbera leichter zu pflegen, als eine getopfte Zimmerpflanze. Ein Strauß aus herrlich duftenden Gerbera-Blüten kann sich bis weit über eine Woche hinaus halten. Damit er noch länger frisch aussieht, kann man die Stängel der Blumen mit entsprechendem Draht bestärken. Nähere Informationen lassen sich am Besten während des Kaufs im Fachhandel bei einem guten Floristen erfragen. Ganz neu gibt es die Gerbera auch direkt online über das Internet zu bestellen. Auf entsprechenden Shop-Seiten erhält man außerdem viele interessante Informationen zu dieser wunderschönen Zimmerpflanze.

Bildquellenangabe: Alexandra H.  / pixelio.de

Die Tulpen – Exportschlager aus Holland

Februar 14th, 2013 by textguru

Wissenswertes über die Tulpen von Europa bis Asien

Die Tulpen aus HollandTulpen gehören zur Familie der Liliengewächse. Es gibt viele verschiedene Arten von ihnen, man schätzt sie auf 150 verschiedene Exemplare. Zuhause sind Tulpen an vielen Orten der Erde, man findet sie bei uns in Europa, genau so wie im Norden Afrikas oder Mittelasien. Die verschiedensten Tulpen-Kreuzungen gibt es auch in Deutschlands Gärten und Parkanlagen. Tulpen sehen einfach herrlich aus! Das ist auch der Grund, warum sie von vielen Menschen geschnitten und in eine Vase gestellt werden. Draußen in der Erde können Tulpen gleich mehrere Jahre alt werden. Sie blühen in jedem Jahr aufs Neue! Auch verholzen sie nicht. Wie groß eine Tulpe werden kann, das hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab. Wenn die Standortbedingungen keine Wünsche offen lassen, wächst eine Tulpe je nach ihrer Art bis zu 70 Zentimetern in die Höhe. Es gibt aber auch sehr kleine Tulpen. Sie werden nicht größer, als 10 Zentimeter.

Die Tulpen – Nicht nur in Holland weit verbreitet

Tulpen gehören zu den Blumen, die blühend gekauft und anschließend ohne weiteres erneut eingepflanzt werden können. Wie alle Liliengewächse wächst die Tulpe aus einer Zwiebel, einem groben Pflanzenspross. Dieser lässt sich im April am Besten in neue Erde setzen. Auf eine Tulpe kommt in aller Regel eine Tulpenblüte. Kleine Blütenstände können aber dennoch vorkommen. Besonders viele Arten von Tulpen kommen aus dem südlichen bis östlichen Mittelmeergebiet, aus der Türkei, Afghanistan, oder dem Kaukasus. Absolute Tulpenhochburg aber, sind die Niederlande. Unsere Landesnachbarn gelten bis heute als das Land, das die größten Tulpenplantagen besitzt und die meisten Blumen ins Ausland weitergibt.

Von tiefer Liebe und Vergänglichkeit – Die Bedeutung der Tulpen

Tulpen sind Zierpflanzen, die man Hauptsächlich in Gärten und Parkanlagen findet. Im Frühling brauchen alle Tulpen viel Feuchtigkeit. Im Sommer können sie auch bei trockener Luft und heißen Temperaturen bestehen. Voraussetzung ist, dass sie genügend Nährstoffe aus dem Erdreich beziehen können. Man sagt, dass eine Tulpe für tiefe Liebe und Zuneigung steht. Vielen Schriften lässt sich hingegen entnehmen, dass Tulpen Vergänglichkeit verheißen. Übrigens sehen Tulpen als Zimmerpflanzen auf der Fensterbank ebenfalls sehr hübsch aus. Zum Ende des Winters kann man Tulpen im Blumenhandel kaufen, die vom Gärtner vorgezogen und in einen Blumentopf gepflanzt wurden. So kann man sich schon früh an den schönen Blüten erfreuen und muss nicht darauf warten, dass es draußen endlich Frühling wird.

Bildquellenangabe: Marion Gonnermann  / pixelio.de

Zimmerpflanzen – Die Pachystachys Lutea – Goldähre

Januar 22nd, 2013 by textguru

Leuchtend gelbe Blütenpracht von März bis Oktober

Leuchtend gelbe BlütenprachtBei der Pachystachys lutea handelt es sich um eine hübsch anzusehende Zimmerpflanze mit weiß leuchtenden Blüten. Die Goldähre, wie die Pachystachys lutea ebenfalls genannt werden kann, gehört zur großen Familie der Bärenklaugewächse. Sie wächst strauchartig, weist dabei einen unverzweigten Blütenstand und goldfarbene Hochblätter auf. Als Zimmerpflanze ist die Pachystachys lutea auch in deutschen Haushalten besonders beliebt. Sie blüht in der warmen Sommerzeit bis in den bunt gefärbten Herbst hinein. Ihre Größe beläuft sich auf stolze 55 Zentimeter. Nur in der freien Natur ihres Heimatlandes kann die Goldähre noch größer werden. In den Vereinigten Mexikanischen Staaten Nordamerikas existieren Goldähren, die mit einer Höhe von bis zu einem Meter beinahe doppelt so groß sind, wie ihre in Europa herangezogenen Artgenossen. Ebenso in Peru, einem Staat in Südamerika.

Die Pflege der Goldähre – Pachystachys Lutea

Die Goldähre ist keine Zimmerpflanze, die sich besonders gut für Anfänger eignet. Trotzdem kann ihre Pflege mit dem richtigen Basiswissen von jedem Pflanzenfreund gemeistert werden. Zunächst einmal benötigt die Pachystachys lutea einen von Licht durchfluteten Ort, an dem sie unbehindert stehen kann. Dieser sollte im Nachhinein nicht verändert werden, denn Goldähren verlieren ihre Blüten, wenn sie umgestellt werden. Die Pachystachys lutea bevorzugt ein sommerfeuchtes Klima, ohne direkte Sonnenbestrahlung und Wind. Zugluft kann der Zimmerpflanze schaden, genau so wie übermäßige Kälte. Raumtemperaturen zwischen 15 Grad in der Ruhephase und 20 Grad während des Pflanzenwachstums sind optimal. Gut zu wissen: In Räumen mit hoher Luftfeuchtigkeit gedeihen Goldähren wesentlich besser, als anderswo. Dennoch sollten ihre Blätter nur dann befeuchtet werden, wenn sie keine Blüten tragen. Eine Pachystachys lutea braucht viel Wasser, damit sie sich gut entwickeln kann. Die Erde in ihrem Topf sollte sich darum immer etwas feucht anfühlen. Sobald sie trocken ist, muss nachgegossen werden. Ein effektives Entwässerungssystem ist ebenso entscheidend. Eine großzügige Lage Kies unter der Erde empfiehlt sich hierzu besonders gut. Sie hilft überflüssiges Wasser abzuleiten und Nährstoffe, als Pflanzennahrung zu binden. Nährstoffe können der Pflanze auch in Form von speziellem Pflanzendünger zugeführt werden. Von Frühling bis Herbst kann 3-4 mal im Monat gedüngt werden. Gut gepflegt wird jeder lange Zeit an dieser Zimmerpflanze Freude haben.

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Aglaonema und Kolbenfaden – Eine Pflanze mit zwei Bezeichnungen

Dezember 18th, 2012 by textguru

Wo Aglaonema herkommen und warum sie als Zimmerpflanzen so beliebt sind

Aglaonema und KolbenfadenAglaonema ist der Name einer speziellen Pflanzengattung aus den Tropen Südostasiens. Sie gehört zur Pflanzenfamilie der Aronstabgewächse und ist darum einkeimblättrig, was bedeutet dass sie zur weitgefächerten Gruppe der Bedecktsamer gehört. Wie die meisten Blumen produziert auch die Pflanzengattung der Aglaonema Samen, um sich in der freien Natur ausbreiten zu können. Bei uns ist die Art der Aglaonema hauptsächlich unter dem Namen Kolbenfaden bekannt. Aufgrund der unbeständigen Witterungsverhältnisse hierzulande gibt es in Deutschland keine wild wachsenden Kolbenfaden. Trotzdem finden viele Bundesbürger großen Gefallen an der sonst sehr pflegeleichten Pflanze. Kolbenfäden, oder eben Aglaonema werden häufig als Zimmerpflanze genutzt. Hierfür bringen sie optimale Eigenschaften mit sich. Die wohl verlockendste: Kolbenfäden können fast überall hingestellt werden, da sie vergleichsweise nur sehr wenig Licht zum Überleben benötigen. Wer also eine dunkle Wohnung besitzt ohne große Fenster und lichtdurchflutete Räume, für den ist eine Aglaonema genau das Richtige.

Das Aussehen der Kolbenfäden – schlicht, aber wirkungsvoll

Kolbenfäden sind immergrün, was bedeutet, dass ihre Blätter unabhängig von den Jahreszeiten existieren können und auch zum kalten Winter hin nicht abgeworfen werden. Kolbenfäden verholzen auch nicht. Sie können sehr groß werden. Manche Exemplare werden bis zu 1,20m hoch. Andere bleiben mit einer Größe von nur 40cm eher klein. Die Blätter der Kolbenfäden wachsen gleichmäßig um deren Stiel herum. Sie haben die Form eines mitunter stark langgezogenen Eies und eine optisch durchaus beeindruckende Zeichnung. Man erkennt zart grüne Flecken und Streifen auf einer knalligen, dunkelgrünen Basis. Der Kolbenfaden kann, vorausgesetzt man pflegt ihn gut, schön anzusehende Beeren in verschiedenen Rottönen tragen. Seine Blütenstände sind aber dennoch gut versteckt und von Laien kaum wahrzunehmen.

Ein Warnhinweis für Aglaonema-Besitzer und alle, die es noch werden wollen

Doch Vorsicht: Alle Pflanzen der Gattung Aglaonema sind giftig. Mit ihrem Saft sollte man darum besser nicht in Berührung kommen. Er kann zu unangenehmen Hautreizungen führen. Babys und Kleinkinder sollten in der Nähe einer Aglaonema niemals unbeaufsichtigt bleiben, da sie einzelne Teile der Pflanze abpflücken und essen könnten. Größere Kinder müssen von ihren Eltern vollständig über die Giftigkeit dieser Pflanzenarten aufgeklärt und ausreichend informiert werden. Falls doch mal was passiert, ist ein Arzt aufzusuchen und die Pflanze zur Bestimmung des Giftes mitzubringen.

Bildquellenangabe:   wikipedia.org/wiki/Aglaonema

Zimmerpflanzen im Winter

November 19th, 2012 by textguru

Wie Sie Ihre Zimmerpflanzen unversehrt durch den Winter bringen

ZimmerpflanzenZimmerpflanzen haben es nicht immer leicht. Vor Allem nicht im Winter, wenn Türen und Fenster bei trockener Heizungsluft geschlossen bleiben müssen. Darum brauchen sie viel Aufmerksamkeit, Pflege und Zuwendung – Selbst wenn die meisten von ihnen in tiefen Winterschlaf gefallen sind. Achten Sie aus diesem Grund besonders in der kalten Jahreszeit darauf, dass ihre Zierpflanzen genügend Feuchtigkeit bekommen. Wenn Sie es nicht tun, drohen Ihre Schätze auszutrocknen. Doch aufgepasst: Nicht nur zu wenig, sondern auch zu viel Wasser kann Ihren Blumen schaden! Und tatsächlich gibt es viel mehr Pflanzen, die wegen zu viel Flüssigkeit ertrinken, als solche, die wegen zu wenig Wasser vertrocknen. Vor jedem Gießen ist es wichtig zu ertasten, wie feucht die Erde im Blumentopf ist. Nur wenn sie sich so richtig trocken anfühlt, braucht Ihre Blume frisches Wasser. Dies können Sie am Besten einem vorbereiteten Gefäß entnehmen, das Sie stets auf Zimmertemperatur halten. Eiskaltes Wasser geht gar nicht, es könnte Ihre Pflanzen schock-gefrieren.

Nahe dem Fenster bekommen Zimmerpflanzen auch im Winter genügend Licht

Sorgen Sie außerdem für eine ausreichende Menge an natürlichem Tageslicht. Viele Pflanzen sind regelrecht auf das Licht der Sonne angewiesen, wenn sie die kühle Winterzeit unversehrt überstehen sollen. Ein von Außen hell ausgeleuchteter Platz nahe der Fensterwand wird das Beste für Ihre Lieblinge sein. Natürlich sollten einige der Blumen dabei noch näher am Fenster stehen, als andere. Pflanzen aus Südamerika zum Beispiel. Sie haben von Natur aus einen anderen Rhythmus als in Europa beheimatete Pflanzenarten, halten keinen Winterschlaf und wachsen auch in der kalten Jahreshälfte.

Die beste Beratung gibt es im Blumenladen – vor Ort und auch im Interne

Sollten Sie sich, was das Thema Winterpflege für Zimmerpflanzen angeht, noch immer unsicher sein, finden Sie Hilfe und Rat im Blumenladen Ihres Vertrauens. Gelernte Floristen haben eine Menge Know-how und werden Ihnen mit großer Sicherheit behilflich sein können. Vor Allem, wenn Sie Pflegehinweise für eine ganz bestimmte Pflanze in Erfahrung bringen wollen. Auch das Internet bietet zahlreiche, mitunter sehr detaillierte Informationsmöglichkeiten! Viele Blumenläden stehen Ihnen auch online zur Verfügung. Auf ihren Homepages erhalten Sie umfangreiche Auskünfte über sämtliche Pflanzenarten, deren Verwendungszweck sowie passende Pflegehinweise. Selbstverständlich können Sie in einem Online-Blumenladen auch nach Herzenslust einkaufen. Besonders jetzt, wo es mit großen Schritten auf die Weihnachtszeit zugeht, lohnt ein Blick in das täglich größer werdende Angebot der Blumenlieferanten.

Bildquellenangabe:     Maja Dumat  / pixelio.de

Weihnachtssterne als Zimmerpflanze

Oktober 24th, 2012 by textguru

Weihnachtssterne – Das Symbol der Vorweihnachtszeit

WeihnachtssterneTief rote Weihnachtssterne gehören zu den schönsten Zimmerpflanzen überhaupt. Sie haben viele Namen, werden beispielsweise Christstern, Adventsstern oder Poinsettie genannt. Besonders in Europa sind sie sehr beliebt. Ursprünglich kommen die Weihnachtssterne, welche zu den Wolfsmilchgewächsen gehören, aus Mittel- und Südamerika. Wir Europäer kennen sie seit 208 Jahren, schon seit dem Jahre 1804 findet man den Weihnachtsstern als Zimmerpflanze in der Wohnung. Damals kehrte hierzulande der erste Weihnachtsstern mit Alexander von Humboldt, einem deutschen Naturforscher aus Pommern ein. Bis heute hat der Weihnachtsstern viele Rekorde gebrochen: Auf der ganzen Welt gibt es keine andere Zimmerpflanze, die häufiger angebaut würde, als er. Trotzdem gelten Weihnachtssterne, wie ihr Name stark vermuten lässt, als Kennzeichen der Vorweihnachtszeit. In Frühjahr und Sommer sind sie äußerst schwer zu bekommen.

Das unverkennbare Aussehen der Weihnachtssterne

Entgegen vieler Annahmen besitzen Weihnachtssterne keine Blüten. Das, was viele Menschen fälschlicher Weise für Blütenblätter halten, sind in Wirklichkeit Hochblätter, die auch als Brakteen bezeichnet werden können. Hierbei handelt es sich um andersfarbige Blätter, die höher am Stängel wachsen als grüne Laubblätter. Sie geben dem Weihnachtsstern sein unverkennbares Äußeres und machen ihn zu einem der Verkaufsschlager zu Weihnachten. Etwas Lustiges am Rande: Weihnachtssterne tragen tatsächlich Blüten. Die im Mittelpunkt der Hochblätter liegenden Blütenstände werden aber gerne übersehen. Sie sind winzig klein, kaum erkennbar und lediglich in grüner Farbe mit zart gelber Umrandung. Weihnachtssterne gibt es in vielen verschiedenen Farben. Schade eigentlich, dass das nur die wenigsten Menschen wissen. Der bekannteste Farbton ist ein dunkles, sehr edel wirkendes Rot. Der wohl zweithäufigste ein reines Weiß. Neben ihnen existieren rosa leuchtende und sogar mehrfarbige Weihnachtssterne. Letztere strahlen zumeist in dunkelroter und weißer Farbenpracht.

Außen „Hui!“ und Innen „Pfui“: Der Milchsaft frei wachsender Weihnachtssterne

So schön die verschiedenen Weihnachtssterne auch sind, wildwachsende Exemplare können zahlreiche Gefahren bergen. Besonders für Kinder, denn der milchige Saft in ihrem Innern ist giftig, führt zu Hautreizungen, Übelkeit und Durchfall. Das ist leider bei allen Wolfsmilchgewächsen, die in freier Natur gedeihen der Fall. Entwarnung: Besitzer von kultivierten Zimmerpflanzen können sich entspannt zurücklehnen. Der Milchsaft speziell für den Verkauf aufgezogener Weihnachtssterne ist in aller Regel völlig unbedenklich. Ihm fehlt der für den Menschen unverträgliche Inhaltsstoff. Das haben Forscher und Züchter clever eingerichtet! Also dürfen wir uns auch in diesem Jahr zur Weihnachtszeit auf unseren geliebten Weihnachtsstern auf der Fensterbank freuen.

Bildquellenangabe: Gaby Stein  / pixelio.de

Pflanzen, die jeder kennt: Löwenzahn

September 19th, 2012 by textguru

Interessante Fakten zu Löwenzahn und Pusteblume

PusteblumeIm Frühling kann man die herrlich gelben Blüten beinahe überall bewundern: Auf wild bewachsenen Wiesen genau so, wie am Rande der sonst so grauen Bürgersteige. Gemeint ist der Löwenzahn, eine lustige kleine Pflanze, die vor Allem bei Kindern auch unter dem Namen Pusteblume bekannt ist. Viele Menschen meinen, dass der Name Löwenzahn nur eine einzige Pflanze beschreibt. Das stimmt aber nicht ganz! Genau genommen ist „Löwenzahn“ der Begriff für eine ganze Pflanzengattung, in der alle Pflanzen ähnlich und miteinander verwand sind. Jede Art dieser Gattung hat ihren ganz eigenen Namen. Wenn wir vom Löwenzahn sprechen, dann meinen wir in der Regel aber den ganz gewöhnlichen. Der heißt in der Blumenfachsprache übrigens „Taraxacum sect. Ruderalia“. Wie das zarte Gänseblümchen gehört auch der Löwenzahn zur Familie der Korbblütler.

Eigenschaften und Aussehen des Löwenzahns

Der gewöhnliche Löwenzahn, wie wir ihn alle kennen, kann mehrere Jahre alt werden. Vorausgesetzt niemand vernichtet seine Wurzeln. Wenn alles gut läuft, dann blüht ein Löwenzahn in jedem Jahr aufs Neue. Darum gehört er zu den ausdauernden Pflanzen, die sich diese positive Eigenschaft teilen. Dem Sekret des Kautschukbaumes ähnlich, produziert auch der Löwenzahn eine Art Milchsaft. Er befindet sich zum größten Teil im Stil der Pflanze und wird hart, wenn er durch das Abbrechen des Stängels an die Luft gelangt. Kaninchenbesitzer werden wissen, wie die Blätter einer Löwenzahnpflanze aussehen. Sie geben eine vorzügliche Mahlzeit für alle Nagetiere ab. Ihre Form ist stark oval, schon fast in die Länge gezogen. Die schmackhaften Blätter des Löwenzahn sind auffallend geknickt und weisen deutliche Schnitte auf. Nebenbei erwähnt: Auch Menschen essen Löwenzahnblätter! Am liebsten als leckeres Highlight im Salat. Das kennen Sie nicht? Dann sollten Sie es einmal probieren, am besten mit den zarten, feinen Blättchen.

Löwenzahn wächst überall!

Der hier beschriebene Löwenzahn ist auf der nördlichen Erdhalbkugel zuhause. Seine Heimat liegt im westlichen Teil Asiens und hier bei uns – in Europa. Obwohl der gewöhnliche Löwenzahn ein Kraut ist, ist er noch lange kein Unkraut. Er wächst in der Wildnis, aber immer häufiger auch in von Menschen besiedelten Gegenden. Deswegen ist der Löwenzahn eine Ruderal-Pflanze. Das bedeutet „Schutt-Pflanze“ und meint ganz einfach, dass Löwenzahnpflanzen überall wachsen. Selbst dort, wo Menschen nichts weiter, als Schutt und Asche hinterlassen haben. Und leider auch dort, wo ehrgeizige Hobbygärtner es auf keinen Fall möchten. Zur Pusteblume wird der Löwenzahn, wenn seine gelben Blätter vertrocknet sind. Sie fallen ab und geben den darunter befindlichen Samenstand frei. Dieser öffnet sich und tritt als Pusteblume in Erscheinung. Meistens übrigens kurz vor dem Sommer, im Mai. Dann sind sie nicht nur bei Kaninchenbesitzern, sondern auch bei den Kindern sehr beliebt: Pustet man kräftig die Blüte an, fliegen die feinen Samen fröhlich durch die Lüfte. Und sorgen schon bald für viele neue, gelb blühende Löwenzahnpflanzen.

Bildquellenangabe: Sylvia Voigt  / pixelio.de

Blumen und Pflanzen – Versandhäuser im Internet

August 26th, 2012 by textguru

Online bestellen – Die wohl bequemste Art Blumen und Pflanzen zu kaufen

Blumen und PflanzenHeutzutage kann man beinahe alles online bestellen, auch die schönsten Pflanzen und Blumen! Ob für den Eigenbedarf oder als Geschenk für einen lieb gewonnenen Menschen in der Ferne: Blumenlieferanten im Internet bieten wunderschöne Blumen und Pflanzen für jede Gelegenheit! Dabei sind online bestellte Blumen keineswegs weniger schön, als vor Ort gekaufte Exemplare. Ganz im Gegenteil, viele Pflanzen Anbieter geben ihren Kunden eine mehrtägige Frische-Garantie. Einige von ihnen versprechen sogar, dass Ihre Blumen bis zu einer ganzen Woche lang frisch und ansehnlich bleiben. Sie fragen sich, wie das wohl funktionieren mag? Ganz einfach: Durch gute Organisation, strenge Qualitätskontrollen und den Verzicht auf das Hinzuziehen Zeit-verzögernder Drittanbieter. Das Angebot günstiger und viel versprechender Blumenversandhäuser im Internet ist groß. Welcher Blumenversand derzeit der Beste ist, das erfahren Sie auf den vielzählig zum Thema existierenden Testseiten, außerdem gibt es tolle Informationen, wo Sie große und beeindruckend schöne Zimmerpflanzen kaufen können.

Blumen und Pflanzen für alle Anwendungsgebiete online bestellen

Nicht nur Schnittblumen zum Verschenken lassen sich online bestellen. Auch Topfpflanzen für Ihre Fensterbank oder ganze Stauden und Pflanzensträucher für Ihren Garten lassen sich im Internet kaufen. Das Sortiment der zum Teil sehr bekannten Anbieter ist vielfältig und wächst von Tag zu Tag. In gut gemachten Online-Shops finden sich passende Kaufvorschläge, die nach Anlass sowie Themenbereich sortiert und zur besseren Übersicht sorgfältig gegliedert wurden. Eine Hilfreiche Anwendung: Vor Allem für all Diejenigen, die gezielt nach einem romantischen Blumenstrauß für ihre Partnerin, einem Geschenk zum Muttertag, oder einer blumigen Überraschung zum Geburtstag der kleinen Schwester suchen. Sie werden deutlich schneller fündig. Weil es so viele unterschiedliche Blumenanbieter im „World Wide Web“ gibt, ist der Konkurrenzkampf entsprechend groß. Von dieser Tatsache können Kunden jetzt profitieren. Zum Beispiel immer dann, wenn Händler zu Gratis-Geschenken greifen, um sich die Gunst ihrer Kunden zu sichern.

Worauf Sie vor dem Kauf achten sollten

Wollen Sie die Dienste eines Blumenversandhauses in Anspruch nehmen, bedenken Sie ein paar entscheidende Punkte: Online-Shops mit gültigem Gütesiegel sind vertrauenswürdiger als andere. Auch glaubwürdige Kundenbewertungen sind eine gute Entscheidungshilfe, wenn es darum geht, einen Händler für Ihre Blumenwünsche auszusuchen. Anbieter ohne Gütesiegel, Testberichte, oder sonstige Qualifikationen können gut sein – sind es in der Regel aber nicht. Vergleichen Sie die Angebote aller Lieferanten lieber einmal zu viel, als einmal zu wenig! Ansonsten, verlassen Sie sich auf Ihr gutes Bauchgefühl. Wir wünschen Ihnen viel Erfolg beim Blumenkauf, und danach viel Freude an Ihren Pflanzen und Blumen aus dem Internet.

 Bildquellenangabe: Dagny Waesch  / pixelio.de

Azaleen – als Sträucher oder Zimmerpflanzen

Juli 27th, 2012 by textguru

Prachtvolle Azaleen-Blüten in vielen tollen Farben und Formen

Azaleen-BlütenAzaleen sind wunderschöne Blumen, die vor Allem für eine üppige Pflanzenblüte bekannt sind. Wenn man von Azaleen spricht, dann kann man dabei ganz verschiedene Pflanzen meinen. Alle von ihnen sind unterschiedlich, gehören aber zur gleichen Gattung, der Gattung Rhododendron, wie es in der Fachsprache heißt. Bei einer Azalee kann es sich um eine Gartenpflanze oder um eine Zimmerpflanze handeln, beide Varianten sind sehr beliebt und werden gerne gekauft, ob für sich selbst oder auch zum Verschenken. Das Besondere an Azaleen ist, dass sie selbst zur Winterzeit bestehen können. Viele der Azaleen-Sträucher sind immergrün und verlieren selbst in der kalten Jahreszeit keine Blätter. Zimmerpflanzen dieser Art stehen dem selbstverständlich in nichts nach. Ihre Blütezeit liegt zwischen August und April, dann erfreuen sie ihren Besitzer mit vielen zauberhaften Blüten in den schönsten Farben.

Azaleen – als Sträucher für den Garten

Azaleen-Sträucher sind eine Bereicherung für jeden Garten. Sie sind unkompliziert in ihrer Anschaffung und angenehm leicht zu pflegen. Am besten man platziert sie an einem sonnigen Ort, der ab und an auch ein wenig Schatten bietet. Es gibt sie in den herrlichsten Farben und Farbabstufungen, in goldgelben und orangefarbenen Tönen. Besonders beliebt sind rosafarbene, rote und weiße Azaleen. Manche Azaleen-Sträucher sind immergrün, andere verlieren ihr Blattwerk mit Anbeginn der Herbstmonate. Sie nennt man sommergrüne Azalee, oder auch einfach Gartenazalee. Was die beiden Arten gemeinsam haben, das ist ihr immenser Blütenreichtum, denn Azaleen blühen sehr dicht und üppig. Ihre Blüten haben die Form einer Glocke oder die eines Sternes, damit sind sie ein echter Blickfang, so viel ist sicher.

Azaleen – als Zimmerpflanzen im Haus

Genau wie ihre großen Artgenossen sind auch Zimmerazaleen sehr gefragt. Ihr größter Vorteil gegenüber vielen anderen Topfpflanzen: Sie blühen auch in der Winterzeit! Nämlich von August bis April. Je nach Sorte jeweils bis zu zwei Monate lang. Ihre fulminanten Blüten werden in drei Größen kategorisiert. Man spricht von kleinen, mittleren und großen Blüten, die es in vielen Formen und Farben gibt. Zimmerazaleen können bis zu einem halben Meter groß werden. Sie fühlen sich am wohlsten wenn es hell, aber nicht direkt sonnig ist. Eine kühle Raumtemperatur von nicht weniger als sieben und nicht mehr als sechzehn Grad Celsius ist ideal für die zumeist aus der Kreuzung zweier Pflanzenarten hervorgegangenen, also hybriden Topfpflanzen.

Bildquellenangabe: Karl-Heinz Liebisch  / pixelio.de

Blumen im Sommer – Sonnenblumen

Juni 4th, 2012 by textguru

Sonnenblumen im Garten

SonnenblumenSonnenblumen dienen als Rohstoff und als Zierpflanze, man findet die zauberhaften Gewächse aber auch wild wachsend in freier Natur. Die schönen gelben Sonnenblumen leben nicht lange, um genau zu sein, sie überstehen nur einen einzigen Sommer. Danach trocknen sie aus und gehen ein. Das ist auch der Grund, warum Gärtner mit viel Fachwissen diese Blumen als einjährig bezeichnen. Zur Gattung der Sonnenblumen gehören viele verschiedene Arten von unterschiedlichen Sonnenblumen. Manche von ihnen werden in der Landwirtschaft vor Allem von Bauern angepflanzt, die es zumeist auf die schmackhaften Sonnenblumenkerne im Innern der Blüte abgesehen haben. Andere Sonnenblumen dienen ausschließlich zu ästhetischen Zwecken in deutschen Gartenbeeten. Sogar in freier Natur gibt es wildwachsende Sonnenblumen. Ihr Standort variiert jedoch von Jahr zu Jahr, da die Samen der Sonnenblume vor allem als Nahrung von Vögeln oder von den Schwingungen des Winds weitergetragen werden. Egal wo Sonnenblumen wachsen, alle von ihnen brauchen das Licht der Sonne, um sich einwandfrei entwickeln zu können und zu wachsen. Letzteres tun Sonnenblumen übrigens vergleichbar schnell. Betrachtet man eine Sonnenblume aufmerksam, so kann man feststellen, dass ihr Blütenkopf stets der Sonne zugewandt ist.

Wo kommen Sonnenblumen eigentlich her?

Das Herkunftsland der Sonnenblumen ist Nordamerika. Hier aßen schon die alten Indianer sehr gern Sonnenblumenkerne, die als besonders reich an Fett- und Nährstoffen galten. Wie die Sonnenblume schließlich nach Deutschland kam, das ist bis heute nicht genau überliefert. Seit dem 16. Jahrhundert aber, so weiß man heute, ist sie auch in den europäischen Ländern der Erde zu Hause. Hergebracht, so sagt man, wurden die Sonnenblumen einst von spanischen Menschen, die sie alleine wegen ihrer Schönheit aus Nordamerika mitbrachten. Das man aus Sonnenblumen auch kostbare Öle herstellen konnte, das wurde übrigens erst Jahrhunderte später von den Russen herausgefunden. Sie schufen im 19. Jahrhundert das erste Sonnenblumenöl, das weltweit großen Anklang fand.

Sonnenblumen als Ausdruck purer Lebensfreude

So wie eine rote Rose für die Liebe steht, so haben auch Sonnenblumen, die als Symbol unter Anderem für die eigene Weiterentwicklung stehen, eine ganz eigene Bedeutung und zeugen von echtem Stolz und einem hohen Ehrgefühl. Das zumindest besagt die uralte Tradition der Blumensprache. Heutzutage sieht das schon anders aus und Sonnenblumen werden vor Allem als Ausdruck purer Lebensfreude angesehen. Schon ihr bloßer Anblick stimmt die meisten Menschen glücklich. Das ist wohl auch der Grund, warum Sonnenblumen besonders häufig genannt werden, wenn man eine Person nach ihrer persönlichen Lieblingsblume fragt. Auch viele Künstler bedienten sich bereits dem so positiv daherkommenden Motiv der Sonnenblumen. Unter ihnen war auch der weltweit berühmte und aus den Niederlanden stammende Maler und Zeichner Vincent Van Gogh. Seine Sonnenblumen dürften die meisten Leser gut kennen. Das Bild ist eine sehr beliebte Dekoration und hängt als Druck auch in vielen deutschen Wohnungen.

Bildquellenangabe: Christiane Großbongardt  / pixelio.de

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