Zauberhafte Orchideen

November 30th, 2011 by textguru

Endlich – meine neue Nachtfalter Orchidee ist eingezogen

Nachtfalter OrchideeZu meinem Geburtstag habe ich eine wunderschöne weiße Orchidee geschenkt bekommen, die mit der Zeit leider ihre Blüten gelassen hat. In zahlreichen Zeitschriften habe ich mich informiert, wie ich nun am besten weiter verfahre. Um herauszubekommen, wie man seine Orchidee auch nach der Blütezeit richtig pflegt, sollte man sich als erstes darüber informieren, zu welcher Gattung die jeweilige Orchidee gehört. Gesagt, getan: Bei meiner Pflanze handelt es sich um eine so genannte Nachtfalter Orchidee, oder auch „Phalaenopsis“. Diese Orchideenart gehört zu den Üblichsten, ist sehr beliebt und deshalb auch vielfach im Handel vertreten. Es gibt sie unter anderem vorwiegend in weißer und fliederfarbener Farbenpracht. Die Nachtfalter Orchidee ist sogar in der Lage, aus ein und dem selben Blütenstand mehrfach zu blühen. Und das erstaunlicher Weise mitunter auch viele Jahre lang. Pflegt man sie richtig, kann man mit ihr also auf lange Zeit viel Freude haben!

Wann darf ich eine Nachtfalter Orchidee beschneiden?

Bei den meisten Orchideen kann man die alten Blütenstände ohne Bedenken abtrennen, sobald sie welk werden. Nicht so bei der Nachtfalter Orchidee. Ihre Blütenstände sollte man stets unberührt lassen. Schließlich kann man sich niemals zu hundert Prozent sicher sein, ob sie nicht doch noch einmal zu blühen beginnen. Hierzu hat mir meine Floristen übrigens noch einen ganz besonderen Tipp gegeben, der sich ohne Weiteres auf alle Orchideenarten ummünzen lässt. Sie sagte mir, dass man Orchideen nur beschneiden sollte, wenn Stiel, Triebe oder Blattwerk völlig abgestorben sind. Dann weisen sie übrigens einen braunen Farbton auf, an dem alle Hobby-Floristen und Blumenfreunde erkennen können, dass es an der Zeit ist die Pflanze zu beschneiden.

Das A und O“ bei der Stellplatz-Auswahl

Die Nachtfalter Orchidee gehört zu den am meist umschwärmten Zimmerpflanzen überhaupt. Und trotz dem kann man sie selbstverständlich auch in der freien Natur finden. Ihr natürlicher Lebensraum sind die Regenwälder von Südamerika, die ein für die Tropen typisch feuchtes Klima aufweisen. Unsere Zimmerorchideen mögen aus diesem Grunde genetisch bedingt am liebsten jene Räume, die viel Tageslicht bieten und deren Luftfeuchtigkeit eher hoch ist. Gemieden werden sollten deshalb unbedingt alle Stellplätze, die sich in direkter Nähe zu Heizkörpern befinden. Denn diese sind die häufigste Ursache für ein zu trockenes Raumklima.

Bewässerung und Gießverhalten

Auch das richtige Maß beim Gießen einzuhalten, spielt für die Pflege von Orchideen eine große Rolle. Wer es zu gut meint, der verdirbt es sich mit seiner Pflanze. Alle Orchideen, die zu viel Wasser erhalten, sprich zu oft gegossen werden, gehen ein. Auf dem Pflegehinweis meiner Orchidee steht geschrieben, dass ich die Pflanze einmal in der Woche bewässern soll. Da das doch eher selten ist und ich den Termin zum Gießen nicht vergessen möchte, habe ich mir diesen zuerst einmal aufgeschrieben. Die Notiz kann man super gut in den Wandkalender schreiben, aber der Wochentag in fetter Schrift auf dem Pflegehinweis tut es auch. Nach dem Bewässern lohnt es sich dann noch den Untertopf der Pflanze von überschüssigem Wasser zu befreien. Denn ließe man dieses länger als dreißig Minuten stehen, würde die Pflanze sehr wahrscheinlich an einer Überwässerung erkranken und auf lange Sicht gesehen eingehen. Wenn man nun noch berücksichtigt zum Gießen ausschließlich Wasser auf Zimmertemperatur zu verwenden, kann eigentlich nichts mehr schief gehen und einem langen und gesunden Blumenleben steht nichts mehr im Wege!

 

Bildquellenangabe: Hermes  / pixelio.de